Thomas Schreiter | 19.12.1984 | Schütze
- Augenfarbe:
Blaugrau - Lieblingsessen:
Lasagne
- lieblingsfarbe:
Rot, Schwarz, Rot - Lieblingsjahreszeit:
Herbst

- inspieriert durch:
spazieren, wandern, Wellen, Filme, lesen, Musik, Games & Freunde - MATERIALIEN:
Papier, Leinwand, Bleistift, Aquarellfarben, Polychromosstifte, Ölfarben, Wein, Shisha - Manchmal findet man mich:
im Wald, im Alaunpark, an der Elbe & bei Schabernack - NERD LIEBE:
Star Trek, Dr. Who, Brettspiele, Retro Games, Musik - LIEBLINGSKÜNSTLER·IN:
Egon Schiele & The Smashing Pumpkins - HAB ICH MAL GEMACHT:
Seifenblasen & Grafikdesign

TAPE FUND
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Wer steckt hinter den Bildern?
Ein Traumtänzer, ein Vagabund der Gedanken oder einfach nur Thomas. Ich liebe die raue See, Regenwettertage, Nebel, der behutsam die Berge hochkriecht, und das Gefühl von Matsch zwischen den Zehen. Da fragst du dich: Warum malt der Junge dann keine Natur und immer nur diese einsamen bunten Straßen? Das liegt daran, dass ich mich in die Dresdner Neustadt verliebt habe, und diese Liebe hält seit meiner Jugend an. Damals saß ich als junger Gothicpunk vor der Scheune und zog durch die Straßen, heute male ich sie und schaffe eine Brücke zu meiner Vergangenheit. Mal verliebt, mal verträumt, mal bitter melancholisch, aber meist voller Hoffnung und Freude.

Wie hat dass bei dir mit der Kunst angefangen?
Ich flüchtete mich schon in jungen Jahren in Phantasiewelten um dem Leben zu entfliehen. Malte Schiffe, Wasser und Wellen die durch meine Gedanken flossen. In meiner Jugend gab es eine Kunstlose Phase, um vor meinem Vater zu rebellieren, er malte auch, aber er wurde für mich zu dem, was ich innerlich ablehnte. Wut, Angst und Aggression, aber auch liebe formten mein Wesen. Was blieb, war die Liebe, die Melancholie und die umgewandelte Kraft um Dinge zu schaffen und mit voller Mut in Pfützen zu springen.
Hast du Kunst studiert?
Leider blieb mir der klassische Weg ein wenig verwehrt, allerdings habe ich ein abgeschlossenes Fernstudium im Bereich Grafikdesign. Darin lernte ich alles über Perspektive, Bildaufbau und Farbwirkung, was ich bis heute in meine Bilder einfließen lasse. Außerdem bin ich ein visueller Mensch und kann sehr schnell Bildinformationen aufnehmen und vor meinem inneren Auge abspielen. Somit läuft eigentlich 24/7 mein ganz eigenes Daumenkino im Kopf ab.


Und wie kam es dazu das du das Hauptberuflich machst?
Zufall? Schicksal? Göttliche Fügung? Also ich mag die Theorie mit den Aliens ganz gern... Aber am Ende kam eines zum anderen. 2016 fasste ich den Mut, meine Bilder im Loseladen zu präsentieren. Jan von Neustadt-Geflüster ist darauf gestoßen und schrieb einen kleinen Artikel über mich und meine Kunst. Das bestärkte mich sehr und die nächste Station war ein Orga-Treffen vom Neustadt Art Festival. Unsere damalige WG auf der Sebnitzer Straße hatte den Schlüssel zu einem riesigen und urigen Dachboden. Mit etwas Übermut und vielen befreundeten Künstlerinnen und Künstlern aus der malenden, lesenden und musikalischen Ecke entstand das erste Kunst unterm Dach im Rahmen des Neustadt Art Festivals. Nach diesem einen Wochenende wusste ich, was ich für den Rest meines Lebens machen wollte.

2016
Erste Vernissage im Café Brix und zwei meiner Motive fanden ihren Weg in Bücher und Kalender. Gleichzeitig entstand die Idee zu "Kunst unterm Dach", eine Musik- und Kunstgaudi während des Neustadt Art Festival, aus der später eine liebgewonnene Tradition wurde.
2017
Die Neustadt wurde immer mehr zu meinem Zuhause. Plakate, Programmhefte, Ausstellungen, Kunstmärkte und die ersten größeren Projekte rund ums Neustadt Art Festival bestimmten das Jahr.
2018 - 2019
Mit vielen tollen Menschen entstand immer mehr gemeinschaftliche Kunst. Das Großprojekt Sebalabim auf der Bunten Republik Neustadt, bei dem wir den Inselpreis gewannen, das Neustadt Art Festival und zahlreiche Ausstellungen machten 2018 zu etwas Besonderem.
2019 more of the same, NAF, Märkte und noch mehr Orga.
2020 - 2024
Aus einer Idee wurde ein Kollektiv.
Gemeinsam mit Freunden gründeten wir das
Neustadt Art Kollektiv und arbeiteten daran, Kunst in der Neustadt sichtbarer zu machen. Daraus entstanden zahllose Projekte bei denen ich größtenteils mitmischte.












